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Verirrte Biber: Sichtungen bitte melden

Ein nicht alltäglicher Reisegast hat vergangenen Sonntag am Bahnhof in Rankweil für viel Aufsehen gesorgt: Ein junger Biber hatte sich auf der Suche nach einem neuen Revier auf dem Gelände verirrt.

Die Polizei Rankweil wurde Sonntagfrüh darüber verständigt, dass sich beim Stiegenaufgang zum Bahnsteig 1 ein Biber befinde. Das rund 70 Zentimeter große Wildtier konnte von Polizei und der Biberexpertin des Landes Vorarlberg, Agnes Steininger, in eine Transportbox verfrachtet und beim nächsten Gewässer unversehrt in die Freiheit entlassen werden.

Steininger vermutet, dass das verirrte Tier über den Mühlbach zum Bahnhof gelangt ist. Es komme öfters vor, dass Biber die Gegend erkunden – „am Bahnhof habe ich aber noch nie einen gesehen“, lacht sie und ergänzt: „Es hat tatsächlich so ausgesehen, als ob er auf den Zug gewartet hat.“  

Sichtungen bitte melden
Die Biberexpertin empfiehlt, bei der Begegnung mit einem Biber nie das Tier anzufassen: „Biber haben ein kräftiges Gebiss, sie sind definitiv keine Streicheltiere.“ Man sollte das Tier also in Ruhe lassen und bei Bedarf, also etwa bei verirrten Tieren, Hilfe holen – zum Beispiel direkt bei ihr unter 0664 877 182. Bei Bibersichtung (ob in der Natur oder an ungewöhnlichen Orten) bittet Agnes Steininger außerdem um Meldung an biber@rheindelta.org bzw. agnes.steininger@rheindelta.com.

Mehr Infos zum Thema gibt’s unter www.bibervorarlberg.at.