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Neues Gemeinschaftsgrab am Waldfriedhof

Das Bestatten der Toten ist seit jeher eine Aufgabe der Gemeinschaft, die entweder von der Familie oder einem Gemeinschaftsverband übernommen wurde. Bestattungen im Gemeinschaftsgrab waren früher vor allem Schwestern und Brüdern eines Ordens vorbehalten – die Gemeinschaft sollte bis in den Tod Bestand haben.

Im Unterschied zu anonymen Gräbern, wurden Namen und Lebensdaten der Bestatteten auf einem Grabmal oder einer Namenstafel auf der Grabstätte vermerkt.

Heute handelt es sich bei den in einem Gemeinschaftsgrab bestatteten Verstorbenen meist um Menschen, die keine Verwandten mehr haben, deren Hinterbliebene für die Grabpflege zu weit weg wohnen, oder begründet eine anonyme Bestattung wünschen.

Der Bedarf an Gemeinschaftsgräbern in Verbindung mit Feuerbestattung ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen: Bereits 2002 überstieg die Zahl der Feuerbestattungen in Vorarlberg erstmals jene der Erdbestattungen. Derzeit beträgt der Anteil an Feuerbestattungen in Vorarlberg rund 70 Prozent.

Rankweil hat auf die geänderten Bestattungswünsche reagiert: Zusätzlich zu den bestehenden Gemeinschaftsgräbern bei der St. Peter-Kirche und in Brederis wurde ein weiteres unterhalb einer Felswand im südöstlichen Bereich des Waldfriedhofs errichtet. Die Gestaltung ist bewusst schlicht gehalten – ein Messingkreuz sowie Messingschilder erinnern in naturbelassener Umgebung an die Verstorbenen. Um die Pflege und den Erhalt des derzeit noch leeren Gemeinschaftsgrabes werden sich die Mitarbeiter des Bauhofs kümmern.

Ing. Martin Summer
Bürgermeister

 

Kontakt

Martin Summer
Bürgermeister
T +43 5522 405 1102
martin.summer@rankweil.at