Musik liegt in der Luft

Mozart, Beethoven, Chopin – sie alle hatten ein absolutes Gehör – also die Fähigkeit, Töne ohne Vergleichswert einzuordnen. Wer jedoch glaubt, das mache einen automatisch zum begnadeten Musiker, der irrt. Ohne täglich stundenlanges Üben von Kindesbeinen an wären wohl viele dieser Stars nie bekannt geworden. Zudem hatten all diese Musiker Fürsprecher, die an sie glaubten und auf ihrem musikalischen Weg begleiteten.

An die Fähigkeiten von derzeit rund 1.300 Musiker*innen aus dem Vorderland glauben die 37 Lehrenden der Musikschule Rankweil-Vorderland und die musikalischen Leiter*innen der Bürgermusik Rankweil, welche den jungen Talenten – oft schon parallel zum Musikschulunterricht – einen Rahmen für die Anwendung ihres Könnens bieten.

Musikschule und Bürgermusik kümmern sich gleichermaßen um frei zugängliche Angebote für die Bevölkerung. Dazu gehören der „Tag der offenen Tür“ ebenso wie Vorspielabende oder verschiedene Auftritte während des Jahres. Wer kein eigenes Musikinstrument hat, kann in der Musikschule auf eines der knapp 400 Leihinstrumente zurückgreifen. Zudem beteiligen sich Gemeinden und Land finanziell, um die Musikschultarife möglichst gering zu halten und die Bürgermusik im Zuge der Vereinsförderung zu unterstützen.

Gute Gelegenheiten, beide Einrichtungen unverbindlich kennenzulernen, sind die regelmäßigen Klassenabende der Musikschule oder das Kirchenkonzert der Bürgermusik Rankweil am Samstag, 20. November, um 16.30 Uhr, in der Kirche St. Josef in Rankweil. Mehr dazu unter www.rankweil.at.

Ich wünsche allen Mitgliedern der Bürgermusik und der Musikschule Rankweil weiterhin viel Freude am Musizieren. Herzlichen Dank für die zahlreichen Auftritte bei Veranstaltungen wie dem Weihnachts- und Silvesterblasen, dem Neujahrsempfang oder der Erstkommunion. Ich hoffe sehr, dass diese Veranstaltungen trotz der sich immer wieder ändernden Corona-Situation stattfinden können. Denn ohne Sie, liebe Musiker*innen, wäre Rankweil wie eine Trommel ohne Schlägel.

Mag. Katharina Wöß-Krall
Bürgermeisterin

erstellt von Karin Böhler veröffentlicht 17.11.2021