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Motor aus. Kopf an.

Wie würde unsere Welt wohl aussehen, wenn wir öfters den Kopf an und den Motor ausschalten würden? Und das meine ich keineswegs im übertragenen Sinn. Wie wäre es, wenn der Großteil der Menschen im Vorderland auf kurzen Strecken zum Sport, zur Arbeit, oder zur Schule auf motorisierten Verkehr verzichten würde und auf öffentliche Verkehrsmittel, Rad oder Fußgängerverkehr ausweichen würde? Ich wage es kaum auszumalen, was das für eine enorme Verbesserung unserer Lebensqualität wäre – ja, was das für die Entwicklung eines Ortskerns für Chancen eröffnen würde.

Um uns allen bewusst zu machen, wie unnötig Auto und Co insbesondere auf Kurzstrecken sein kann, hat das e5-Team in Rankweil eine Initiative ins Leben gerufen, welche im öffentlichen Raum mit witzigen Sprüchen zum Umsteigen bewegen soll. Als weitere Werbemittel wird es den Sommer über Werbung auf Busdisplays, auf der Rankweiler Facebook-Seite sowie der Webseite geben. Zudem geplant sind Bodenstempel auf Radwegen und Gehsteigen sowie Aufkleber auf Parkautomaten. Die Kampagne läuft noch bis Ende September.

Wir müssen alles daransetzen, den motorisierten Verkehr deutlich zu reduzieren. Denn der Klimawandel wird auch an Rankweil nicht spurlos vorübergehen. Daher arbeitet in Rankweil derzeit außerdem ein interdisziplinäres Team an einer Klimawandelanpassungsstrategie, deren Ansätze unter anderem auch in die aktuelle Ortskernentwicklung einfließen.

Besonders stolz macht mich, dass wir bereits seit 2005 Teil des e5-Programms sind. Dieses hat zum Ziel, erneuerbare Energieträger zu nutzen, weniger Emissionen zu verursachen, Energieeffizienz zu ermöglichen, Einsparmöglichkeiten auszuschöpfen sowie das Engagement in der Gemeinde zu fördern. Mindestens alle drei Jahre werden die e5-Gemeinden durch eine unabhängige Expertenkommission bewertet. Die Auszeichnung erfolgt in einem Fünf-Schritte-System. Rankweil befindet sich derzeit in der vierten Stufe. An alle e5-Teammitglieder ein herzliches Dankeschön für die vielen Arbeitsstunden und den Willen unsere Gemeinde in Sachen Energieeffizienz fit für die Zukunft zu machen.

Mag. Katharina Wöß-Krall
Bürgermeisterin

P.S.: Wer einen Fahrradanhänger zum Kinder- oder Lastentransport, oder ein Lastenrad erwerben möchte, kann eine Förderung von der Marktgemeinde Rankweil beantragen. Voraussetzungen sind ein Hauptwohnsitz in Rankweil und ein Kauf bei einem Vorarlberger Händler. Mehr Informationen dazu gibt es im Rathaus Rankweil.

 

Kontakt

Mag. Katharina Wöß-Krall
Am Marktplatz 1
6830 Rankweil
T +43 5522 405 1102
buergermeisterin@rankweil.at