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Hundehaltung

Lawinenhunde, Polizeihunde, Blindenhunde, Jagdhunde, Schoßhunde – Vierbeiner erweisen sich in vielen Situationen als bester Freund des Menschen.

Kein Wunder also, dass Österreicherinnen und Österreicher jährlich über 900 Millionen Euro für ihre Vierbeiner ausgeben.

So spendierfreudig sich HundebesitzerInnen bei Spielzeug, Hundeschule und Leckerlis zeigen, so wenig sind sie bereit, jährlich 65 Euro für die Registrierung ihrer Lieblinge auszugeben. Dabei wäre dies äußerst wichtig, um entlaufene Hunde den BesitzerInnen zurückgeben zu können. Derzeit ist nur ein Drittel der rund 750.000 Hunde in Österreich erfasst. In Rankweil scheinen rund 460 Hunde im Register auf – wir gehen jedoch von einer weitaus höheren Zahl an Hundebesitzern im Ortsgebiet aus. Um diese Dunkelziffer zu verringern, wird die Ortspolizei demnächst vermehrt Kontrollen durchführen. Wer mit einem „illegalen Hund“ erwischt wird, hat mit einer empfindlich hohen Geldstrafe zu rechnen.

Ein leidiges Thema ist auch die Hundeleine: Vor allem Fußgänger und Radfahrer fürchten, von freilaufenden Hunden angesprungen oder umgerannt zu werden, und sei es im Spiel. Ganz zu schweigen von Eltern, die sich um ihre Kinder sorgen. Ich möchte daher nochmals daran erinnern, dass im öffentlichen Raum – insbesondere auf Spielplätzen, Marktplätzen sowie in Sport- und Freizeitanlagen – Leinenpflicht besteht. Wer das nicht beherzigt, muss tief in die Tasche greifen: Entdeckt die Ortspolizei einen freilaufenden Hund, kann dies den Besitzer bis zu 1.000 Euro kosten.

Herzlichen Dank, dass Sie die Grundregeln der Hundehaltung beherzigen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß und Freude mit Ihrem Vierbeiner.

Ing. Martin Summer
Bürgermeister