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Fasching in Rankweil

Am Samstag ist es wieder so weit: Der Faschingsumzug mit rund 40 Gruppen aus Vorarlberg und Umgebung verwandelt das Rankweiler Zentrum in ein buntes Mäschgerle-Meer.

Ich darf das letzte Mal als Bürgermeister bei dem närrischen Treiben  dabei sein und freue mich schon sehr darauf. Aber auch aus einem anderen Grund ist der Umzug heuer ein ganz besonderer: Denn die Faschingsgilde „Närrisches Kleeblatt“ als Veranstalter feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Der Verein hat in den letzten Jahrzehnten so einiges geleistet. Man denke etwa nur an den Rankler Ball, der sich bis heute großer Beliebtheit erfreut - oder an die Schalmeien, die sich wöchentlich zur Probe treffen und Rankweil auch bei Faschingsumzügen in anderen Gemeinden präsentieren.

Hervorheben möchte ich auch die vorbildliche und nachhaltige Arbeit des „Närrischen Kleeblatts“ in punkto Sicherheit und Prävention. Gemeinsam mit der Marktgemeinde und der „Supro – Werkstatt für Suchtprophylaxe“ wurde vor einigen Jahren ein Konzept ausgearbeitet, das dem Wohle aller dienen soll.  So sind beim Umzug beispielsweise hochprozentiger Alkohol, Glasflaschen sowie Rasier- und Luftschlangenschaum verboten. Die Anwesenheit der Bundes- und Ortspolizei soll zudem  - bei aller Ausgelassenheit - die Sicherheit erhöhen.

Ich gratuliere dem „Närrischen Kleeblatt“ hiermit herzlich zu seinem Jubiläum und möchte mich für den Einsatz aller Vereinsmitglieder bedanken. Mit der Pflege des Faschingsbrauchtums wird auch der Zusammenhalt der Bevölkerung gepflegt. Und eben darum geht es doch unter anderem auch beim Fasching: gemeinsam lachen, gemeinsam fröhlich sein.

In diesem Sinne: Maschgra, Maschgra, Ho!

Ing. Martin Summer
Bürgermeister