Fahrzeugweihe Bergrettung Rankweil

Seit über 60 Jahren hilft die Bergrettung Rankweil Menschen in alpiner Not.

An diesem Samstag, dem 15. Oktober, erhält die Ortsstelle Rankweil mit dem neuen Landrover Defender ihr zweites Allradfahrzeug, das in schwierigstem Gelände eingesetzt werden kann. Das Fahrzeug wurde von den Gemeinden des Vorderlandes mitfinanziert.

Die Ortsstelle Rankweil wurde auf der Jahreshauptversammlung des Alpenvereins Rankweil im Februar 1956 als Organisation des österreichischen Bergrettungsdienstes mit 14 Mitgliedern gegründet, um verunglückten Menschen in den Bergen Hilfe zu leisten. Anfangs verfügte die Bergrettung über kein eigenes Materialdepot und die Mitglieder mussten die Einsatzmittel bei sich zuhause lagern. 1971 zog die Bergrettung in das neu errichtete Feuerwehrhaus in der Michl-Rheinberger-Straße, wo es seit dem Neubau 2005 auch ein eigenes Heim hat.

Aus den 14 Mitgliedern von damals sind heute 56 Helfer geworden. Davon sind 47 Mitglieder aktiv und helfen als 17 Alpinausbildner, 8 alpine Sanitäter, 6 Canyoningretter, 6 Hundeführer, 5 Ärzte, 3 Anwärter und 2 Bergführer Menschen in Bergnot. Bei rund 100 Einsätzen jährlich kommen die Retter in dem 140 km2 großen Einsatzgebiet vom Laternsertal und dem Hohen Freschen über die Hohe Kugel bis hin zum Sattelberg zur Hilfe.

Die Bergrettung leistet für unsere Gemeinden im Vorderland einen unschätzbaren Beitrag. Alle Mitglieder der Bergrettung arbeiten ehrenamtlich und sind 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr in Bereitschaft. Ich möchte allen Bergrettern, Unterstützern und Freunden der Bergrettung Rankweil meinen Respekt und meinen Dank aussprechen.

Ing. Martin Summer, Bürgermeister

erstellt von Stefanie Kollmann-Obwegeser zuletzt geändert 14.10.2016