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Digitales Lernen

Vor nicht einmal einem Jahr waren Homeschooling und Distance Learning Begriffe, für welche man in elterlichen Peer-Groups durchaus kritische Blicke erntete. Wohl niemand hätte damals gedacht, dass innerhalb von wenigen Monaten diese Art des Unterrichts salon- oder besser wohnzimmerfähig werden würde.

Seit wenigen Tagen findet an unseren Schulen wieder der gewohnte Präsenzunterricht statt. Zwar noch immer hinter Masken und mit regelmäßigen Wattestäbchen-Tests, aber immerhin. So anstrengend die vergangenen Monate für Eltern, Lehrer und Kinder auch waren, so hatte diese Zeit doch auch etwas Gutes: Denn die Pandemie hat der Digitalisierung im Schulsystem einen massiven Schub verliehen. Diesen Schwung gilt es nun für die Zukunft zu nützen.

Neben der digitalen Infrastruktur – von Glasfaserleitungen bis hin zu multimedialen Schultafeln – wird in ganz Österreich derzeit auch die entsprechende Weiter- und Ausbildung der Pädagog*innen vorangetrieben. Alleine die Vorarlberger Landesregierung fördert die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen in den kommenden drei Jahren mit fast sechs Millionen Euro. Soweit zur Schulseite. Aber was ist mit den Endgeräten zu Hause? Wie kann sichergestellt werden, dass die Bildungsschere im familiären Umfeld aufgrund fehlender Technik und Finanzkraft nicht weiter aufgeht?

Auch dafür wurde vorgesorgt: Ab dem Schuljahr 2021/21 sollen laut dem Land Vorarlberg Schüler*innen der 5. und 6. Schulstufe digitale Endgeräte erhalten. Ab dem Schuljahr 2022/23 dann nur noch die 5. Schulstufe inklusive Lehrpersonen. In Zahlen gegossen bedeutet dies insgesamt 6.000 Geräte für Schüler*innen und 990 Geräte für Pädagog*innen an 68 Vorarlberger Mittelschulen, AHS-Unterstufen und Sonderschulen mit zusammen 330 Klassen.

Ich persönlich gehe davon aus, dass es auch nach der Corona-Pandemie eine dauerhafte Mischung von Präsenzunterricht und Elementen des Distance Learnings geben wird. Und ich bin sicher, dass digitale Lernunterlagen – dosiert eingesetzt – eine große Chance für alle Beteiligten sein werden. Abschließend noch ein großes Lob an alle Schüler*innen, welche die vergangenen Monate so tapfer durchgehalten haben. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg im bevorstehenden Semester.

Mag. Katharina Wöß-Krall
Bürgermeisterin

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Mag. Katharina Wöß-Krall
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