Durch die Revitalisierung der Triftanlage soll deren geschichtliche Bedeutung erhalten und der Bevölkerung näher gebracht werden. Die Gründungsmitglieder des Vereins sind Personen, die auf unterschiedliche Weise mit der Triftanlage verbunden sind: geschichtskundige Rankweiler sind ebenso dabei wie Anrainer, Förster oder Handwerker.
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Koppe Die Koppe – auch Groppe genannt – ist ein anspruchsvoller, eher kleiner Fisch (12–16 cm), der nur in kühlem, sauerstoffreichem Wasser mit steinigem Grund vorkommt. Sie ist dämmerungs- und nachtaktiv...
Die Arbeit war gefährlich: Kaltes Wasser, glitschige Steine und unberechenbarer Untergrund machten jede Tour riskant. Die Frutz transportierte die Stämme mit großer Kraft – Verklausungen waren häufig....
Die Arbeit des Flözens war nichts für schwache Nerven. Nur mit Geschick, Ausdauer, Kraft und Mut konnten die Gefahren entlang und in der Frutz bewältigt werden. Flözer legten weite Strecken zu Fuß zurück,...
Waldsägen Zweimann-Sägen mit Griffen an beiden Enden wurden zum Fällen der Bäume eingesetzt. Beim Ziehen im Wechsel durchtrennten die scharfen Zähne das Holz. Flözhaken Ein langes Stangengerät mit Haken...
Wie viel Holz kam am Rechen an? Die Jahresmenge an Triftholz – das sogenannte Floz – schwankte stark und war abhängig von Witterung, Wasserführung der Frutz und der wirtschaftlichen Lage. So wurden etwa...
Böcke – der Einstieg in die Trift Die Böcke bildeten den oberen Teil der Triftanlage. Schräg zum Bachbett in der Frutz verankert, leiteten sie das Triftholz vom Hauptfluss in den Triftkanal. Sie dienten...