inegüxla im Vinomnasaal Rankweil

Veröffentlichungsdatum03.02.2026Lesedauer2 MinutenKategorienMarktgemeinde - Neuigkeiten
Andy Graber zeigt die Schubladen unter der Bühne

Das inegüxla im Vinomnasaal Rankweil fand genau 65 Jahre und einen Tag nach der offiziellen Übergabe des Vinomna-Saals an die Rankweiler Vereine im Jahr 1961 statt und begeisterte die zahlreich erschienenen Gäste.

Bei seiner Begrüßung ließ Gemeinderat Helmut Jenny, zuständig für Jugend, Sport und Vereine, Erinnerungen an frühere Zeiten aufleben – etwa an Jugendtänze mit der Band „Imitation“ oder an die vielen Bälle der Rankweiler Vereine, die über Jahrzehnte hinweg im Vinomnasaal stattfanden.

Im Anschluss widmete sich Gemeindearchivar Norbert Schnetzer der Geschichte des Saals, deren Anfänge mehr als 65 Jahre zurückreichen und eng mit dem Gasthof Löwen sowie dem Schwarzen Adler verbunden sind. Mit der Errichtung des Saals im Jahr 1961 stand vor allem die Multifunktionalität im Mittelpunkt: Mitten in Rankweil sollte ein Gebäudekomplex entstehen, der Kultur (Vereine), Gastronomie (Schwarzer Adler, heute Anna) und Soziales (VOGEWOSI-Wohnungen) vereint – ein Konzept, das bis heute Bestand hat.

Ergänzend dazu erläuterte Gemeindearchivarin Stefanie Kollmann-Obwegeser die Kunst im Saal. Bereits in den 1960er-Jahren wurde mit „Kunst am Bau“ ein besonderer Akzent gesetzt, etwa durch die Aluminiumfiguren von Albrecht und die Pfister-Mosaiken. Im Zuge der Sanierung im Jahr 2004 wurde dieses künstlerische Erbe durch zusätzliche Zitate zeitgemäß erweitert.

Einen Einblick in die heutige Nutzung des Saals gab anschließend Andreas Wally, Fachbereichsleiter für Jugend, Sport und Vereine. Er erklärte die Abläufe der Saalvermietung und unterlegte diese mit zahlreichen Daten und Fakten. Den Abschluss bildete Gebäudemanager Andy Graber, der die Besucherinnen und Besucher hinter die Kulissen führte. Gemeinsam sah man bei einem Rundgang in den Technikraum, hinter und unter die Bühne sowie in die Künstlergarderoben.

Nach diesem spannenden inegüxla werden die Gäste den ihnen so gut bekannten Vinomnasaal wohl mit anderen Augen betrachten.

inegüxla in die St.-Michaels-Kirche
 Das nächste inegüxla findet am 27. Februar in die St.-Michaels-Kirche am Liebfrauenberg statt. Kirchenraumpädagoge Werner Gerold zeigt dabei die detail- und farbenreichen Nazarener-Malereien dieses Kleinods.Treffpunkt ist um 17.00 Uhr bei der St.-Michaels-Kirche.