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Wenn die Schule zum Hotel wird

Am Freitag, 5. Juli 2019, ist es so weit: Die Gymnaestrada-Gäste aus Kanada treffen in Rankweil ein. Wie bereits 2007 sind sie in der HTL und der HLW Rankweil untergebracht. Erstmals werden auch TurnerInnen aus Malawi (Südafrika) zu Gast sein. Schulwarte, LehrerInnen und SchülerInnen sind bereits eifrig damit beschäftig, Vorkehrungen für die internationalen Gäste zu treffen.

Insgesamt sind an der HTL und HLW rund 480 Personen untergebracht. „Während dieser Zeit wird unsere Schule 24 Stunden besetzt sein, das heißt, es werden auch LehrerInnen dort übernachten. Unter anderem wird ein Infopoint eingerichtet, bei dem die TurnerInnen alle nötigen Infos bekommen“, führt HLW-Direktorin Ulrike Münst-Xander aus. Rund 60 Lehrpersonen und 270 SchülerInnen sind in der ersten Sommerferienwoche im Gymnaestrada-Einsatz – sowohl in Rankweil als auch in der Messehalle in Dornbirn bei der Essensausgabe in Zusammenarbeit mit Seidl Catering. Als Ausgleich gab es im Frühjahr eine Woche Extra-Ferien.

Viel Engagement legen auch die Schulwarte Walter Schneider (HLW) und Markus Morscher (HTL) an den Tag, die bereits vor zwölf Jahren für das Wohl der TurnerInnen gesorgt haben. „Es war der ausdrückliche Wunsch der KanadierInnen, wieder bei uns übernachten zu dürfen. Das ist natürlich ein Kompliment für uns und alle Beteiligten“, schildern sie. Sie freuen sich auf die Gäste aus Kanada, die ihrer Erfahrung nach sehr kommunikativ und gut organisiert sind.


Vom Frühstück bis zum Abendschmaus

Während der Gymnaestrada-Woche werden die rund 500 Gäste an der HLW und HTL täglich mit einem frischen und regionalen Frühstück versorgt. Speisesaal und Aula müssen noch dementsprechend vorbereitet, Klassen ausgeräumt und zu Schlafräumen umfunktioniert werden. „Zudem werden am Abend während der Gymnaestrada-Woche noch kleine landestypische Speisen angeboten – zum Beispiel Gulasch, Schnitzel und Linzerkuchen. All dies gilt es in den kommenden zwei Wochen vorzubereiten“, führt die HLW-Direktorin aus.

Eine besondere Herausforderung sei auch die Einteilung der SchülerInnen und LehrerInnen sowie die Organisation der Abläufe im Haus. Trotz den intensiven Vorbereitungsarbeiten sei die Vorfreude an der Schule groß: „Unser Rückblick auf die Gymnaestrada 2007 ist mit vielen positiven Erinnerungen verbunden und deshalb sind wir auch diesmal gerne mit dabei“, so Münst-Xander.