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Ein Bühnenschirm für viele Veranstaltungen

Eine Festbühne im Ausmaß von 16x18 Metern und ein beeindruckender Bühnenschirm mit einem Durchmesser von 32 Metern: Der Marktplatz in Rankweil ist bereit für den großen Festmarathon: Am Programm stehen unter anderem Konzerte, Feste und Tanz- und Turnvorführungen aus aller Welt.

Michael Mathis, Vize-Obmann des Alten Kino Rankweil und seine Vereinskollegen Andy Graber und Marcel Muther haben mit Unterstützung von etlichen Ehrenamtlichen das „Herz“ der Marktgemeinde für den großen Festmarathon vorbereitet. Die Bühne mit rund 290 Quadratmetern Fläche spielt alle Stücke, zudem bieten zwei große LED-Walls von 5x3 Metern auch den ZuschauerInnen in den hinteren Reihen eine gute Sicht auf das bunte Treiben auf der Bühne. Der riesige Bühnenschirm über dem Marktplatz soll – anders als ein geschlossenes Zelt – eine offene Atmosphäre vermitteln.

Bereits eine Woche vor Gymnaestrada-Beginn heißt es dann "Bühne frei": Denn unter dem Motto "Alles unter einem Schirm" startet am Freitag, 28. Juni 2019, ein großer Festreigen, der vor, während und nach der Gymnaestrada mit zahlreichen Highlights aufwartet.Los geht's am Freitag, 28. Juni, mit dem ORF-mundARTpop/rock-Wettbewerb „Singa wia dr Schnabl gwachsa isch“. Am Sonntag, 30. Juni, geht schließlich das Fest der Kulturen über die Bühne. Weiters am Programm stehen verschiedenste Konzerte und natürlich eine Reihe an Turn-, Tanz-, und Akrobatikshows im Rahmen der Gymnaestrada ab 7. Juli.

Flexibilität als Leitwort
Für die Techniker stellt diese Vielfalt an Veranstaltungen eine besondere Herausforderung dar: „Die Anforderungen an Licht, Ton und Technik sind immer wieder anders“, führen sie aus. Gerade bei den Auftritten der TurnerInnen gibt es einiges zu beachten. "Wichtig ist beispielsweise, dass niemand geblendet wird", erklärt Marcel Muther, der für die Beleuchtung zuständig ist. Beim Auftritt der Kultband EAV erwarte die Besucher indessen ein Mega-Lichtspektakel.

Auch im Bereich der Tontechnik ist Flexibilität gefragt, verdeutlicht Andy Graber: "Beim 150-Jahr-Jubiläum der Feuerwehr am Samstag, 6. Juli, wird beispielsweise die gesamte Ringstraße beschallt. Beim Mundart-Wettbewerb des ORF gilt es hingegen, zwölf verschiedene Musiker/Bands akustisch jeweils im besten Lichte zu präsentieren". Um all diesen Anforderungen gerecht werden zu können, sind Umbauarbeiten teilweise auch nachts nötig. "Ehrenamt wird dabei groß geschrieben", betont Michael Mathis.

Neue technische Anforderungen
Er und Andy Graber waren bereits 2007 bei der Gymnaestrada mit am Start. Während einige Erfahrungen durchaus hilfreich bei der Planung waren, gibt es diesmal auch neue Herausforderungen, führen sie aus: "Die Technik ist nicht stehen geblieben. Die Anforderungen der Bands sind heutzutage etwa ganz andere als damals." Das digitale Zeitalter macht überdies die Bereitstellung eines WLAN-Netzes unumgänglich. Schließlich soll die Weltgymnaestrada-App am Marktplatz in Rankweil ohne hohe Roamingkosten genutzt werden können. Auch sicherheitstechnisch gibt es einiges zu bedenken – von der Bühnensicherung bis zur Planung des Festgeländes mit Fluchtwegen, führt Mathis aus.

"Es wird atemberaubend"
Er und seine Vereinskollegen freuen sich nach rund eineinhalb Jahren Vorbereitungszeit nun sehr darauf, dass es endlich losgeht. Dass sie etliche Urlaubstage opfern, um für das Publikum und die Aufführenden bei jeder Veranstaltung das Beste herauszuholen, ist für das eingespielte Team Ehrensache. Schließlich gibt es einen Festreigen wie diesen nicht alle Tage, betonen sie und sind überzeugt: „Es wird atemberaubend!“

Bühne und Technik:

  • Maße: 16x18 Meter
  • Fläche: 288 Quadratmeter
  • Bühnenschirm: 32 Meter
  • Weißlicht: 30.000 Watt
  • Bewegte Scheinwerfer: 20
  • LED-Wand: 30 Quadratmeter

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