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Berührende Geschichten aus Rankweil

21 Rankler*innen, ganz unterschiedliche Lebenswege und doch auch eine Gemeinsamkeit: Sie alle erzählen ihre ganz persönlichen Geschichten und über ihre Verbindung zur Marktgemeinde. Auf dem Marktplatz in Rankweil wurde kürzlich die Ausstellung „Rankler G’schichten“ – ein gemeinsames Projekt der Marktgemeinde und der Caritas Vorarlberg im Rahmen von LE.NA – lebendige Nachbarschaft – eröffnet.

„Jede geteilte Geschichte macht alle ein wenig reicher und verbindet“, so Caritasdirektor Walter Schmolly bei der Eröffnung der Ausstellung „Rankler Gschichten“ auf dem Marktplatz in Rankweil. „In jeder Erzählung steckt Lebensweisheit. Eine jede inspiriert, macht Mut, zaubert ein kleines Lächeln ins Gesicht und weckt Bewunderung für das, was in einem Leben alles Platz hat und bewältigt worden ist.“  

Reicher Erfahrungsschatz
Hauptstück der Ausstellung sind die lebensgroßen Metallfiguren des Göfner Künstlers Bernhard Nägele. „Diese Figuren bringen die Geschichtenerzähler*innen in die Mitte der Gemeinde“, sagt Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. Mittels QR-Code können die Lebenswege der insgesamt 21 Frauen und Männer nachgehört werden. „Die Geschichten bilden einen großen Schatz an Erfahrungen ab und zeigen das Leben in Rankweil in all seiner Buntheit“, erläutert Katharina Wöß-Krall. Ausgangspunkt der Ausstellung war das Café LE.NA in Paspels – ein Begegnungscafé, das in Kooperation zwischen dem Projektteam LE.NA der Caritas und der Gemeinwesenstelle MITANAND (Michael Müller und Taliye Hämmerle) durchgeführt wurde. „Doch schnell haben wir bemerkt, dass wir nicht nur Menschen aus Paspels sondern aus allen Teilen Rankweils mit den unterschiedlichsten Geschichten und Lebensperspektiven interviewen wollen“, so Ingrid Böhler, Fachbereichsleiterin der PfarrCaritas. So wurden ganz unterschiedliche Personen vom Projektteam angesprochen, dem neben Natalie Wojtech und Elke Moosbrugger von Seiten der Gemeinde Rankweil auch Ingrid Böhler und Thomas Hebenstreit von der Caritas angehörten.

21 berührende Porträts
Unter den Porträts finden sich der Seelsorger Elmar Simma ebenso wie Helene Marmsoler oder die hundertjährige Gertrud Blocher. Neben Frauen und Männern, die schon immer in Rankweil gelebt haben, kommen auch solche zu Wort, die zugezogen sind wie Antonia Gutscher oder Hüsniye Kaplan. Daniel Furxer gab den Geschichten eine Form und verschriftlichte sie.

Übrigens: die Ausstellung ist noch bis September auf dem Rankweiler Marktplatz zu sehen. Auszüge aus den Interviews können auf der Homepage der Marktgemeinde Rankweil (www.rankweil.at/rankler-gschichten) auch nachgehört und -gesehen werden.

Hier geht's zur Bildergalerie von der Eröffnung der Ausstellung.