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Atemschutzmasken in den Restmüll

Abfallentsorgung in Zeiten von Corona

Die Coronapandemie macht bei der Abfallentsorgung einige Sicherheitsvorkehrungen und Anpassungen nötig. Das betrifft etwa das richtige Entsorgen von Atemschutzmasken und Handschuhen, aber auch die Altkleidersammlung.

Vor allem was Schutzmaßnahmen anbelangt, ist es dem Vorarlberger Gemeindeverband ein Anliegen, die Vorarlberger Bevölkerung zu informieren: „Atemschutzmasken und Handschuhe sind keine infektiösen Hygieneartikel“, stellt die Vizepräsidentin des Gemeindeverbands, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, fest. Sie können deshalb über den Restabfall entsorgt werden. „In Haushalten mit Covid-19-Erkrankten sollten die Masken und Handschuhe allerdings zuvor in einem extra Plastiksack gesammelt und mit der Umhüllung weggeworfen werden“, präzisiert Kaufmann.

Ähnliches gelte für Papiertaschentücher. Auch diese sollten in Haushalten mit kranken Menschen (egal ob Covid-19 oder andere ansteckende Erkrankungen) mit einer Umhüllung weggeworfen werden. „Generell gilt: Papiertaschentücher gehören in den Restabfall und nicht zum Altpapier“, informiert die derzeitige Gemeindeverbandschefin. Anders als die Struktur es vermuten lasse, könnten Papiertaschentücher nur mit großem Aufwand recycelt werden.

Altkleidersammlung stößt an ihre Grenzen
Bei der Altkleidersammlung sind die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger Spitzenreiter. „Das soll bitte auch so bleiben“, bekräftigt Bürgermeister Siegele, Mitglied des Gemeindeverbandspräsidiums. Derzeit stießen allerdings die Lagerkapazitäten der Sammelorganisationen an ihre Grenzen. „Es werden deutlich mehr Gebrauchtkleider abgegeben, die Abnahme der Produkte ist wegen der Corona-Einschränkungen aber zurückgegangen“, berichtet Siegele. Die Bevölkerung werde deshalb gebeten, aussortierte Kleidung vorübergehend zu Hause aufzuheben und erst in einigen Wochen in den Altkleidercontainer zu werfen.

Öle und Fette können auch in Gläsern gesammelt werden
Eine weitere Information des Vorarlberger Gemeindeverbands betrifft die Sammlung von Altölen und –fetten. „Sollten vorübergehend keine Öli-Kübel zur Hand sein, kann das gebrauchte Speiseöl und –fett auch in größeren Gläsern gesammelt werden“, sagt Siegele. Diese können problemlos nach der Wiederöffnung im ASZ oder Bauhof abgegeben werden.

Auf keinen Fall sollte Öl oder Fett in den Küchenabfluss oder in die Toilette geschüttet werden. „Das führt zu Verstopfungen in den Abflussleitungen und in der Kanalisation. Zudem kann es zu Störungen in den Pumpwerken kommen“, erklärt Siegele. Schlussendlich koste der Unterhalt der Kanalisation dann mehr, als bei richtiger Entsorgung nötig wäre.

Auf dem Laufenden bleiben mit der Abfall-App
Sowohl Siegele als auch Kaufmann weisen auf die Abfall-App des Gemeindeverbands hin. Sie biete alle wichtigen Informationen zum Thema Abfall:  Sie erinnert rechtzeitig an Abfuhrtermine, informiert über aktuelle Öffnungszeiten von ASZ und Bauhof und bietet ein Abfall-Trenn-ABC. Die Abfall-App ist kostenlos für Android und iPhone erhältlich. Ein Trenn-ABC findet sich zusätzlich auf www.abfallv.at.