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Zehn Jahre "Netzwerk mehr Sprache"

Seit zehn Jahren setzt sich das „Netzwerk mehr Sprache“ für gerechte Bildungschancen ein. Die Marktgemeinde Rankweil ist eine der sieben Projektgemeinden Vorarlbergs und fungierte am Dienstag, 13. November 2017, als Gastgeberin für die Jubiläumsfeier.

Nach einem Begrüßungsaperó wurde die Entwicklungsgeschichte des Programms für Bildungsgerechtigkeit vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt waren die Rückmeldungen der Beteiligten zum Erfolg der jeweiligen Angebote. Anschließend sprach Landesrätin Bernadette Mennel, zuständig für das Ressort Bildung der Vorarlberger Landesregierung, über politische Ansätze und aktuelle Maßnahmen des Landes zur Förderung von Chancengerechtigkeit. Die Veranstaltung diente einerseits der Reflexion der erzielten Ergebnisse, andererseits dem Ausblick auf offene Aufgaben und nächste Entwicklungsschritte.

Vernetzte Sprachförderung
Im Rahmen von „Netzwerk mehr Sprache“ werden laufend Produkte und Angebote für Eltern, Pädagogen, Sprachtrainer, Gemeinden und Städte sowie Jugendliche entwickelt und umgesetzt. Darunter ist beispielsweise der mehrsprachige Elternratgeber „Sprich mit mir und hör mir zu!“, welcher Anregungen gibt, wie Eltern ihre Kinder beim Sprechen lernen unterstützen können. Außerdem wird die Kommunikation zwischen Pädagoginnen, Pädagogen und Eltern durch sogenannte „Brückenbauer“ unterstützt und es gibt Weiterbildungsangebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen.

Projektgemeinde Rankweil
„Netzwerk mehr Sprache“ konzentriert sich inhaltlich auf die frühe Sprachbildung, welche die Grundlage für einen chancengerechten Zugang zu Bildung die Sprache ist. Ins Leben gerufen wurde die Initiative 2011 von „okay. zusammen leben“, der Projektstelle für Zuwanderung und Integration. Die Marktgemeinde Rankweil ist eine von sieben Projektgemeinden in Vorarlberg. Das „Netzwerk mehr Sprache“ wurde 2014 mit dem „Intercultural Achievement Awards“ des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres mit dem Sonderpreis in der Kategorie Integration ausgezeichnet.