Vernetzungsprojekt Innsbruck

Die offene Jugendarbeit hat den Weihnachtsmarkt in Innsbruck erkundet.

Die offene Jugendarbeit der Gemeinden Rankweil, Satteins und Frastanz haben die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck besucht. So ziemlich jede/r Jugendliche bekommt die Möglichkeit mit der Schule nach Salzburg oder Wien zu reisen. Die nächstgelegene Landeshauptstadt bleibt bei manchen so auf der Strecke. Gerade in der Adventszeit ist Innsbruck ein Kleinod unter Großstädten. Wer auf dem liebevoll in die Altstadt eingebundenen Weihnachtsmarkt nichts für sich findet, kann sich stattdessen an den zahllosen Lichtinstallationen erfreuen.

Insgesamt konnten neunzehn Jugendliche für die Idee gewonnen werden. Diese trafen sich vorab zu einem Planungstreffen im Jugendtreff Planet. Es mussten viele Fragen geklärt werden: Welchen Zug nehmen wir nach Innsbruck und welcher soll uns nachhause bringen? Wo wollen wir gemeinsam Mittagessen? Und die allerwichtigste Frage – was wollen wir in Innsbruck außer dem Weihnachtsmarkt Besuch noch unternehmen? Die Handys wurden gezückt und bei der Recherche liefen die Laptops heiß. Schließlich einigte man sich darauf, nach der Ankunft erst einmal italienisch Essen zu gehen. Anschließend teilte sich die Gruppe in zwei Teile. Die einen gingen ihren Weihnachtseinkäufen in einem Einkaufszentrum nach. Der größere Teil der Jugendlichen stellte sich in einem Escape Room einer Reihe von Rätseln. Ob wir es in der vorgegebenen Zeit hinausgeschafft haben erzählen wir euch gerne in Person. Schließlich traf sich die Bande gesammelt beim Altstadt Adventmarkt. Flinke Füße wuselten durch die Gassen und entdeckten manch einen Schatz. So manch unbekannte Weihnachtsspezialität aus Tirol fand ihren Weg in die Bäuche. Habt ihr schon mal was von „zochene Kiachl“ gehört? Die kann man entweder süß mit Preiselbeeren, oder pikant mit Sauerkraut genießen? Definitiv einen Versuch wert! Als die Kälte bis ins Mark eingedrungen war pilgerte man zum Innsbrucker Bahnhof, wo auch schon der Zug wartete.

Ein hoffentlich unvergesslicher Ausflug ging zu Ende als sich die Wege der Jugendlichen in Feldkirch trennten – zumindest für diesen Tag.

erstellt von Jeremias Morscher veröffentlicht 29.01.2024, zuletzt geändert 02.02.2024