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Verlängerung der Maßnahmen bis 13. April

Bund und Länder haben am Freitag, 20. März, einhellig die Verlängerung aller zur Eindämmung des Coronavirus getroffenen Maßnahmen bis 13. April beschlossen.

Für elementare Bedürfnisse wie die Lebensmittelversorgung und das Gesundheitswesen ist weiterhin gesorgt. Unternehmen können inzwischen einen Antrag für Kurzarbeit stellen, damit möglichst viele Menschen Job und Einkommen nicht verlieren.

Mehr Corona-Tests und höhere Bettenkapazität für Erkrankte
Die Situation bei der Rufnummer 1450 hat sich eingespielt und die Inbetriebnahme eines Extraktionsroboters lässt nun bis zu 1.000 Corona-Tests täglich zu. Auch hinsichtlich der Bettenkapazität ist Vorarlberg vorbereitet. In den Spitälern und spitalsnahen Institutionen sind 1.600 Betten für Corona-Infizierte geplant – genug für 10.000 bis 12.000 ErkrankteDas LKH Hohenems wird zum reinen Corona-Spital. Die Versorgung des Spitalpersonals mit Schutzbekleidung ist für die nächsten Wochen gesichert.

Ersatzmaßnahmen zur Sicherung der 24-Stunden-Pflege
Wenn Betreuerinnen aufgrund der Grenzschließungen ausfallen, helfen sich die Vermittlungsagenturen untereinander aus oder informieren das regionale Case-Management. Landesweit sind bereits etwa 60 Case-Managerinnen und -Manager auch übers Wochenende erreichbar (siehe www.betreuungundpflege.at). Auch im Covid19-Arbeitsmodus gelte die Prämisse „ambulant vor stationär“, weil aber ein Viertel der rund 1.700 Haushalte in Vorarlberg, die 24-Stunden-Pflege brauchen, Single-Haushalte sind, werden auch Ersatzquartiere in Bildungshäusern und derzeit geschlossenen Hotels vorbereitet. Für Betroffene mit komplexerem Pflegeaufwand werden leerstehende Pflegeheimplätze genützt – derzeit gibt es dafür landesweit 34 Betten.