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Spaziergänger fürs Müllsammeln belohnt

Da die jährliche Flurreinigung heuer coronabedingt ins Wasser fiel, waren SpaziergängerInnen von 17. bis 30. April eingeladen, beim Einsammeln von Müll mitzuhelfen. Als Dankeschön verloste die Marktgemeinde eine Käsknöpflepartie unter allen Teilnehmenden.

Ungewöhnliche Zeiten erfordern neue Maßnahmen – so fand die Flurreinigung in Rankweil heuer in einer anderen Form als üblich statt: Anstelle von großen Sammelaktionen lud die Marktgemeinde BürgerInnen dazu ein, bei ihren Spaziergängen Müll aufzusammeln. So konnten die Sicherheitsvorgaben zur Eindämmung des Coronavirus eingehalten werden. Alleine oder gemeinsam mit Personen aus dem eigenen Haushalt nutzten viele RankweilerInnen ihre Spaziergänge, um dabei die Landschaft von achtlos weggeworfenen Getränkedosen, Zigarettenschachten oder Imbissverpackungen zu befreien.

Käsknöpfle und Einkaufsgutscheine
Auch Nadine Mayr wirkte tatkräftig mit und wurde dafür mit einem Gutschein für eine Käsknöpflepartie belohnt. Für die junge Rankweilerin ist es selbstverständlich, achtsam mit der Natur umzugehen: „Ich kann Müll nicht einfach so liegen lassen. So sammle ich ihn zum Beispiel auch im Urlaub am Strand auf“, verdeutlicht sie ihre Fürsorge für die Umwelt. Weiters für ihren Einsatz belohnt wurden Thomas und Iris Krug sowie Esther Innerkofler. Sie erhielten Einkaufsgutscheine der Kaufmannschaft Rankweil-Vorderland.

Kostenintensive Müllbeseitigung
Müll in der Natur gefährdet nicht nur das Tierwohl, sondern ist auch eine kosten- und zeitintensive Angelegenheit für die Gemeinden. Jährlich werden in Vorarlberg dafür 3,6 Millionen Euro ausgegeben. Bezahlt wird das über Steuergelder. „Wir alle gemeinsam können mithelfen, diese Kosten einzudämmen indem wir uns für die Lebensqualität in unserer Region einsetzen und unseren Müll nicht auf Straßen, Wiesen oder Freizeitanlagen liegen lassen",  betont Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.