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Rankweil setzt Mauerwerk instand

Bereits seit zehn Jahren kümmert sich die Marktgemeinde Rankweil jährlich um den Erhalt von historischem Mauerwerk. Derzeit werden die für Rankweil typischen Spitzmauern am Liebfrauenberg sowie im Klostergässele instandgesetzt.

Die Arbeiten beim Aufgang zur Basilika Rankweil konzentrieren sich heuer auf den letzten Abschnitt vor dem Vorplatz. Nach Abschluss dieses Teilbereichs folgt die Mauerinstandsetzung beim Klostergässele. Durchgeführt werden die Arbeiten von erfahrenen Restauratoren der Firma Wilhelm & Mayer und Mitarbeitern des Bauhofs. Bei sämtlichen Restaurierungsarbeiten wird darauf geachtet, kleine Öffnungen zwischen den Steinen zu erhalten, um damit wichtigen Lebensraum für am Liebfrauenberg heimische Eidechsen und Kleintiere bzw. Insekten zu bewahren.

Erhaltenswerte Kulturlandschaftselemente
„Natursteinmauern sind für das Orts- und Landschaftsbild von großer Bedeutung. Gerade die für Rankweil bekannten Spitzmauern sind einzigartig und auf jeden Fall erhaltenswert“, verdeutlicht Bauhofleiter Wilfried Ammann und verweist auf das wissenschaftliche erhobene Inventar an historischen Naturmauern in Rankweil. Dies deklariert insgesamt 32 Mauern als wertvolle Kulturlandschaftselemente. Deshalb unterstützt das Bundesdenkmalamt die Marktgemeinde Rankweil bei den Kosten für die Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen.