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Erste VMOBIL Radboxen Vorarlbergs

52 abschließbare VMOBIL Radboxen sind ab sofort am Bahnhof Rankweil in Betrieb. Sie machen den Bahnhof zur ersten vollständigen VMOBIL Station in Vorarlberg, welche rasches Wechseln zwischen Bahn, Bus, Fahrrad oder E-Carsharing ermöglicht.

Die diebstahlsicheren und wetterfesten VMOBIL Radboxen am Bahnhof Rankweil sind der Startschuss für ein landesweit einheitliches System von abschließbaren Fahrradabstellanlagen mit Online-Buchungssystem, integriert in die VMOBIL Card. In Rankweil wurden die insgesamt 52 Radboxen am Bahnhof Rankweil bei den Ausgängen zur Kreuzlinger- und Zehentstraße errichtet – beim Ausgang Zehentstraße sogar in doppelstöckiger Ausführung. Jede Box verfügt über eine Innenbeleuchtung sowie eine Vorrichtung zum Verstauen des Helms oder von Regenbekleidung. Sämtliche VMOBIL Radboxen im Erdgeschoss sind sogar mit Lademöglichkeiten für E-Bikes ausgestattet. „Rund 5.000 Personen nutzen täglich den Bahnhof Rankweil zum Ein-, Um- und Aussteigen. Dazu gehören viele Pendler*innen aus den umliegenden Gemeinden, die Rankweil mit dem Fahrrad oder mit dem E-Fahrrad gut erreichen können. Sichere Radboxen schließen somit eine Lücke und machen das Mobilitätsangebot am Bahnhof rundum perfekt“, sagt Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.

So funktioniert‘s
Alle VMOBIL Radboxen lassen sich online für einen Zeitraum zwischen einem Tag und einem Jahr buchen. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung. Wer bereits eine VVV Jahreskarte besitzt, kann sich ganz einfach online unter vmobil.at/kundenportal registrieren und die Karte zu einer VMOBIL Card aufwerten lassen, mit welcher auch weitere Mobilitätsmodule wie zum Beispiel CARUSO Carsharing zur Verfügung stehen. Alle anderen Interessierten können sich unter vmobil.at/radbox registrieren. Dann kann die gewünschte Box bequem online ausgesucht und gebucht werden. Vor Ort lässt sich die gewählte VMOBIL Radbox mittels VMOBIL Card oder durch die Eingabe eines vierstelligen Codes am Terminal der VMOBIL Radboxen öffnen. Einfach das Fahrrad einstellen, die Türe zudrücken und mit Bahn oder Bus weiterfahren. Die Kosten für die Jahresbox liegen bei 86 Euro für das obere Geschoss und bei 96 Euro für eine ebenerdige Box. Die Tagesbuchungen werden mit 1,70 Euro verrechnet und Wochenbuchungen mit sechs Euro. Alle Infos können unter vmobil.at/radbox abgerufen werden.

Hintergrund
Bislang gab es in Vorarlberg an 25 Bahnhöfen ca. 600 Fahrradboxen, welche von 25 Gemeinden betreut wurden. Es fehlte jedoch eine Gesamtplanung bzw. -gestaltung, die Qualität der Abstellanlagen ist sehr unterschiedlich und die Gemeinden waren allein für die Finanzierung verantwortlich. Um dies zu ändern, haben sich das Land Vorarlberg im Mobilitätskonzept Vorarlberg 2019 sowie in der Radverkehrsstrategie das Ziel gesetzt, ein qualitativ hochwertiges ÖV- und Radverkehrsnetz mit attraktiven Schnittstellen zu schaffen. Gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur AG, dem Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) und den Gemeinden arbeitet das Land Vorarlberg nun daran, die Bahnhöfe und Haltestellen zu modernen Mobilitätsdrehscheiben umzugestalten. Die Kosten der VMOBIL Radbox teilen sich ÖBB (50 Prozent), Land (25 Prozent) und Standortgemeinde (25 Prozent). Der laufende Betrieb finanziert sich über die Nutzungsentgelte und Zuschüsse der Standortgemeinde. Zwischen Herbst 2020 und Frühjahr 2021 folgen die nächsten VMOBIL Radboxen an den Bahnhöfen in Hohenems, Lauterach und Lustenau sowie Schlins-Beschling. Gebaut werden die VMOBIL Radboxen von der Firma Buttazoni aus Kärnten das Schließsystem kommt von der Firma Kienzler Stadtmobilar GmbH.

Mehr zum Thema unter vmobil.at/radbox.

Kontakt

Karin Böhler
Marketing & Kommunikation
+43 5522 405 1104
karin.boehler@rankweil.at