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Entwurf neues Straßen- und Wegekonzept vorgestellt

Unter dem Motto „Rankweil im Gespräch: Ihre Erfahrungen und Ideen sind gefragt“ fand der zweite Workshop am Dienstag, 25. Juni, für die Erstellung eines neuen Straßen- und Wegekonzepts im Vereinshaus statt.

Im Zuge des zweiten Bevölkerungsworkshops wurden neben der Präsentation des Konzeptentwurfes auch Anliegen, Vorschläge und Ideen aus der Bevölkerung zu diesem Entwurf gesammelt und diskutiert. Als Hauptanliegen wurden die Entlastung des Ortskerns u.a. in Bezug auf den Schwerverkehr und eine generelle Verkehrsberuhigung in Rankweil genannt. „Diese Hauptanliegen spiegeln sich auch im neuen Straßen- und Wegekonzept wider“, informierten Verkehrsplaner Anton Gächter und Alexander Kuhn vom Büro „verkehrsingenieure Besch und Partner“ und betonten zudem: “Zu berücksichtigen ist auch, dass Rankweil ein starker Wirtschaftsstandort ist und ein Teil Durchgangsverkehr zu anderen Gemeinden ist. Gebietsfremder Schwerverkehr soll möglichst auf die Autobahn gelenkt und der motorisierte Verkehr im Ortsgebiet siedlungsverträglich auf niedrigem Geschwindigkeitsniveau abgewickelt werden.“

Im Fokus des Konzeptentwurfs stehen Schutzmaßnahmen für schwächere VerkehrsteilnehmerInnen und die Attraktivierung des nicht motorisierten Verkehrs. Angedacht sind beispielsweise Tempolimits im gesamten Gemeindestraßennetz, Fahrradstraßen und Lückenschlüsse auf wichtigen Radrouten sowie die Schaffung von weiteren Begegnungszonen. Auch die Unterbindung des sogenannten Schleichverkehrs auf Nebenstraßen und die Verkehrsberuhigung diverser Landesstraßen stehen im Mittelpunkt der Planungen, wie beispielsweise die Umsetzung der Ringstraße mit einer neuen Straßenraumgestaltung mit multifunktionalem Mittelstreifen zur Förderung des gemeinsamen Miteinanders im Straßenverkehr.


Durch die stetig steigende Nutzung des immer knapper werdenden Straßenraums hat das neue Straßen- und Wegekonzept auch verstärkt einen Mobilitätsgedanken inne. Durch attraktive, direkte und sichere Wege für den Fuß- und Radverkehr soll diese Form der Verkehrsteilnahme in Zukunft verstärkt gefördert werden, um damit Anreize zu schaffen, auf das Auto verzichten zu können.

Vorschläge weiterhin willkommen
Die Ideenfindung ist jedoch noch nicht beendet, denn weitere Vorschläge, Erfahrungen und Wünsche können noch im Rahmen einer digitalen Ideenkiste seitens der Bevölkerung online eingebracht werden. Auf www.rankweil.at/swk ist in den nächsten drei Wochen dafür noch eine digitale Ideenkiste, die anonym ist, eingerichtet. Anschließend werden alle weiteren Anregungen vom Büro „verkehrsingenieure Besch und Partner“ ausgewertet und der gemeindeinternen Arbeitsgruppe zur weiteren Bearbeitung vorgelegt.

 

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