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Entwicklung des Ortskerns geht in politische Gremien

Die Leitlinien und Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung des Rankweiler Ortskerns wurden vergangene Woche im Ortsentwicklungsausschuss behandelt und stehen nun zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung der nächsten Gemeindevertretungssitzung im Mai 2021.

„Ich gehe davon aus, dass die politischen Fraktionen in Rankweil geschlossen hinter allen Maßnahmen stehen werden. Denn das ist die Grundlage, um die anstehenden Großprojekte möglichst rasch ins Rollen zu bringen“, so Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. Das Projekt sei nun keineswegs abgeschlossen, sondern nun gehe es an die Umsetzung: Zusätzlich zu einem regelmäßigen Ortskerntag und einem öffentlichen Raum als Anlaufstelle für die Bevölkerung wird es voraussichtlich einen externen Ortskernmanager geben. „Wir werden zudem auch weiterhin eine laufende und transparente Kommunikation mit der Bevölkerung aufrecht halten. Sobald es die Corona-Situation zulässt wird es eine öffentliche Veranstaltung geben, bei welcher das Ergebnis der Ortskernentwicklung der Bevölkerung präsentiert wird“, erläutert die Bürgermeisterin.

Rund ein Jahr dauerte der Prozess unter Mitwirken der Bevölkerung, welcher Anfang 2021 zehn Top-Maßnahmen hervorbrachte. In einem detaillierten Masterplan sind unter anderem die Nutzung der Erdgeschoße, 20 Schlüsselgrundstücke sowie Kriterien für die Gestaltung festgehalten. Letzteres umfasst beispielsweise maßvolle Verdichtung, Weiterentwicklung der gegliederten Straßenraumstruktur, Erhaltung von Sichtachsen von und zur Basilika, oder ortstypische Fassadengliederung, durchgängige Farbkonzepte sowie die Gestaltung der Dachlandschaft oder die räumliche Beziehung von Architektur und Grünraum. Jedes einzelne Gebäude an den Hauptstraßen im Ortszentrum wurde außerdem hinsichtlich Denkmalschutz, erhaltenswürdiger Baustruktur sowie Baumbestand betrachtet.

Die vier Begegnungsräume
Sämtliche Top-Maßnahmen werden sich in vier definierten Begegnungsräumen abspielen: Der Marktplatz und die Ringstraße Süd werden zu belebten Treffpunkten für Bildung, Kultur und Veranstaltungen sowie Anziehungspunkte für die gesamte Region. Der Liebfrauenberg soll als Wallfahrtsort zeitgemäß auf spirituelle Erlebnisse ausgerichtet sein. Die Bahnhofstraße wird zur begrünten Flanierallee, einer Begegnungszone mit einem vielfältigen Angebot für Einkauf und Gastronomie. Die Ringstraße hingegen soll als junge, aktive, geschäftige und pulsierende Begegnungszone gelten. Arbeiten und Wohnen wird kreativ neu gedacht.

Die Präsentationen der vier Workshops, die zehn Top-Maßnahmen sowie Statements aus der Gemeindepolitik gibt es zum Nachlesen bzw. zum Nachhören unter www.rankweil.at/ortsentwicklung.

Kontakt

Karin Böhler
Marketing & Kommunikation
+43 5522 405 1104
karin.boehler@rankweil.at