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Sichtbarkeit im Dunkeln

Für Fußgänger und Radfahrer beginnt im Herbst die gefährlichste Zeit des Jahres: Etwa ein Drittel der jährlich 4.000 Unfälle mit Fußgängern geschieht bei Dämmerung oder Dunkelheit.

Grund dafür ist, dass das menschliche Auge Schwierigkeiten hat, im Dunkeln Objekte wahrzunehmen. Dadurch wird die Reaktionszeit deutlich verkürzt, die Unfallgefahr steigt.

Am besten sichtbar macht man sich mit Reflektoren, die an beiden Beinen unterhalb des Knies getragen werden. Unterhalb des Knies deshalb, weil der Lichtkegel eines Fahrzeugs auf die Fahrbahn leuchtet und somit die Beine einer Person als erstes erfasst. Zudem sind die Reflektoren an Beinen von allen Seiten sichtbar und das menschliche Auge nimmt die Bewegung der Beine als erstes wahr.

Manche Situationen muss man selbst erlebt haben, um sie richtig einschätzen zu können. Aus diesem Grund nehmen Rankweiler Volksschulklassen immer wieder an einer Veranstaltung von „Sicheres Vorarlberg“ teil. Schülerinnen und Schüler ab der dritten Schulstufe werden eingeladen, gefährliche Situationen in der Dunkelheit zu erleben und daraus zu lernen. Demonstriert wird beispielsweise, dass ein Autofahrer einen dunkel gekleideten Fußgänger erst aus rund 30 Metern Distanz erkennen kann. Ganz anders bei Personen, die mit Reflektoren ausgestattet sind: Diese sind bereits aus einer Distanz von 150 Metern sichtbar.

Im Handel gibt es viele Kleidungsstücke und Zubehör für gute Sichtbarkeit. Reflektor-Streifen für Sie und Ihre Familie sind außerdem beim Bürgerservice im Rathaus Rankweil zum Selbstkostenpreis von einem Euro pro Stück erhältlich.

Kommen Sie gut und sicher durch die dunkle Jahreszeit.

Ing. Martin Summer
Bürgermeister