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Gutes Miteinander am Flözerweg

Die Wohnsiedlung Flözerweg ist mit 84 Wohnungen eine der größten Rankweils. Darin leben überdurchschnittlich viele Kinder und der Migrationsanteil der Bewohnerinnen und Bewohner ist hoch. Seit Februar 2014 begleitet die Gemeinwesenstelle Mitanand den Alltag in der Siedlung.

Die Initiatoren des Siedlungsprojekts möchten vor allem Vorurteile abbauen, den Kontakt untereinander fördern und die Menschen zur aktiven Gestaltung ihres Umfelds motivieren. Unter anderem wurde eine Siedlungsgemeinschaft gegründet und die die Bewohnerinnen und Bewohner erfahren regelmäßig Aktuelles von Rankweiler Vereinen. Zudem wurden ein „Tschutterplatz“ sowie ein Spielraum eingerichtet und jährlich gibt es ein großes Spielefest. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Menschen selbst aktiv werden. Unser Aufgabe ist es, Brücken nach innen und außen zu bauen – darüber gehen muss jeder selbst“, so Projektleiterin Nadine Gadient. „Wir versuchen durch Feedback-Briefkästen, Fragebogen und regelmäßige Treffen, herauszufinden, wo wir gemeinsam etwas verbessern können. Für ein reibungsloses Zusammenleben ist in erster Linie der Aufbau einer Kommunikationskultur von Bedeutung.“

Respektvoller Umgang
Laut Michael Müller von der Gemeinwesenstelle Mitanand sei es bisher trotz beengter Außenräume weitgehend gelungen, unterschiedliche Bedürfnisse der Generationen unter einen Hut zu bringen. Verschiedene Aktivitäten sollen zum Wohlbefinden in der Siedlung an der Frutz beitragen. Beispielsweise sei es üblich, dass die Organisatoren vor jeder Veranstaltung mit den Kindern eine Runde durch die Wohnanlage gehen, um Müll aufzusammeln. Erst danach gehe es zum Spielen. „Viele Kinder sind in ihrer Freizeit häufig ohne erwachsene Bezugsperson. Wir versuchen daher in die Veranstaltungen erzieherische Elemente einzubauen“, erklärt Müller.

Startchancen verbessern
Die Gemeinwesenstelle Mitanand ist laufend im Kontakt mit dem Bürgerservice im Rathaus Rankweil sowie mit Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Durch die enge Zusammenarbeit sollen die Übergänge zwischen den Bildungsstätten fließend gestaltet werden können. „Wir möchten vor allem ungleiche Startchancen von Kindern ausgleichen“, erklärt Michael Müller. Es gehe nicht ausschließlich darum, Kinder fit für Kindergarten und Schule zu machen, sondern auch darum, Bildungseinrichtungen zu sensibilisieren.

Unterstützt wird das Projekt der Marktgemeinde Rankweil vom Wohnbaukuratorium des Landes Vorarlberg und der Vogewosi. Die fachliche und organisatorische Begleitung leistet die Gemeinwesenstelle Mitanand in Rankweil.

Kontakt

Karin Böhler
Wirtschaft & Kommunikation
T +43 5522 4051104
karin.boehler@rankweil.at